0825 05 Horch 850 – graugrün
Horch 850 in 1:87 mit viel Geschichte in 1:200
Für WIKING-Gründer war der Horch 850 mehr als ein Klassiker, dem er einst ein modellbauerisches Denkmal setzen wollte. Es war eine automobile Schönheit der Dreißigerjahre! Der Horch 850 war ein luxuriöser Oberklassewagen der Marke Horch, die seinerzeit zur Auto Union AG gehörte. Er wurde 1935 als Nachfolger des Typs 500 B vorgestellt und bis 1940 im Werk Zwickau produziert. Insgesamt ntstanden rund 2.200 Fahrzeuge, bevor die Fertigung kriegsbedingt eingestellt wurde. Der Wagen war ein Symbol für Eleganz und technische Raffinesse in den 1930er Jahren und konkurrierte mit Marken wie Mercedes-Benz, Maybach und Rolls-Royce. Technisch beeindruckte der Horch 850 mit einem Reihen-Achtzylinder-Motor von 5,0 Litern Hubraum, der zunächst 100 PS und später bis zu 120 PS leistete. Das Fahrzeug verfügte über ein Vierganggetriebe mit optionalem Schnellgang (Overdrive), hydraulische Trommelbremsen mit Servounterstützung und ein robustes Leiterrahmen-Fahrwerk. Der Horch 850 lief damit als veritabler Personenwagen vom Band – für die meisten blieb er unerschwinglich. Für WIKING-Gründer Friedrich Peltzer besaß aber gerade der Horch Klassikercharakter und symbolische Bedeutung zugleich. Bereits in den Dreißigerjahren miniaturisierte er einen Horch für die erste Reihe von Automodellen im Maßstab 1:200. In den Siebzigerjahren stand der Horch 850 dann am Beginn der Reihe von Klassikern in der 87-fachen Miniaturisierung.

Karosserie grüngrau mit Klarlack-Finishing, Fahrgestell mit Kühlergrill aluminium-silbern lackiert. Felgen grüngrau. Inneneinrichtung schokobraun, Lenkrad hell-elfenbein. Faltdachfläche farblich grau abgesetzt.
Karosseriefront mit silberner Fensterumrandung. Seitliche Türgriffe gesilbert. Horch-Logo heckseitig silbern bedruckt.
0006 32 WIKING-Magazin 2026
Nostalgie auf Rädern: Modellneuheiten und viele Hintergründe
Das WIKING-Magazin 2026 präsentiert sich als eine facettenreiche Hommage an die Automobilgeschichte und vereint Hintergründe zu technischen Meilensteinen mit Geschichten zu liebevoller Modellpflege. Ein
besonderer Fokus liegt diesmal auf den schweren Lastwagen der Straße: Während der neue schwere Kurzhauber als langgehegter „Wunscherfüller“ demnächst die Herzen der Sammler erobert, setzen der Henschel HS 140 in den Ausführungen mit Plane und Koffer sowie der markante Thyssen-Tanker eindrucksvolle Akzente im Bereich historischer Lkw. Ergänzt wird diese Riege durch industrielle Klassiker wie die Clark-Stapler von Ruhr Intrans und den robusten Toyota Land Cruiser der Siebzigerjahre – eine Formenneuheit, die 2026 zur Auslieferung kommt.
Doch auch die Eleganz und der Charme des Alltags kommen nicht zu kurz. Mit der Rückkehr des Mercedes-Benz 300 SL Roadster und der Modellneuheit des legendären Citroën 2 CV in ihrer unverwechselbaren Wellblech-Optik werden echte Stilikonen gewürdigt. Dass Größe nicht immer entscheidend ist, beweist zudem die italienische Ape. Und angesichts des Granulat-Mixes berichtet das WIKING-Magazin über den besonderen Deutz-Traktor, der optisch direkt vom Acker zu kommen scheint. Dank seiner bei der Spritzung erreichten Gestaltungsindividualität wird jedes Modell zu einem Unikat.
Neben den Fahrzeug-Neuheiten, zu denen auch ein exklusives Ferrari-Projekt in Zusammenarbeit mit The Loh Collection und das beeindruckende Highlight-Duo im Maßstab 1:32 gehören, widmet sich der fotografische Rückblick als Chronistenpflicht selbstverständlich der eigenen Historie. Ein Rückblick auf die Meilensteine von WIKING vor 25 und 50 Jahren sowie persönliche Erinnerungen an den Gründer Fritz Peltzer zu DDR-Zeiten schlagen die Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft. Abgerundet wird die Lektüre des WIKING-Magazin durch Einblicke in die lebendige Sammlerszene, etwa durch das Schwarz-Bau Diorama oder Berichte vom WIKING-Treffen in Obertrubach. Überdies ebnet der neue Katalog 2026 den Weg für kommende Entdeckungen.

Jahrespublikation auf 64 Seiten – inklusive Katalogseiten.
