Krüger Modellbau Spur Z Neuheiten 2013

Auch für dieses neue Jahr 2013 ist ein umfangreiches Neuheiten-Programm entstanden; für alle Spurweiten ist etwas dabei.

Wie entsteht eigentlich ein solches Programm? Während es im politischen Bereich große Konferenzen gibt, bei denen der praktische Nutzen trotz drängender, dramatischer Probleme (z.B. Klima-Erwärmung) regelmäßig  sehr bescheiden ist, arbeiten wir hier  „chaotisch-kreativ“  mit Ihnen zusammen.   Denn fast alle neuen Modelle oder Bauteile gehen auf Anregungen und Wünsche von Kunden zurück. 

Diese Kundenwünsche treffen eben nicht „nach Fahrplan“ ein, sondern eher wie Erkrankungen: weil es plötzlich  irgendwo „wehtut“. Da werden Anlagen gebaut, und es wird eine Bekohlungsanlage – oder eine bestimmte Brücke  gebraucht, die es bislang noch nicht gibt. Sollen wir solche Kunden lange warten lassen?

Die Herren, die gerade fleißig an ihren Bw´s bauen, wollen natürlich nicht bis zur nächsten Spielwarenmesse und die Verkündung der gewünschten Modellneuheit warten!

Wir versuchen dann, auch solche besonderen Wünsche zu erfüllen, wobei dieser Wunsch auch für die Allgemeinheit von Interesse sein muß. Die ritualisierten Abläufe, die sich aus dem jährlichen Ereignis der Nürnberger Spielwarenmesse ableiten, sind immer weniger akzeptabel.

Große Anbieter arbeiten mit industriellen, auf große Serien ausgelegten Methoden und Instrumenten wie „Lieferterminlisten“ – kleine Anbieter müssen!! völlig anders vorgehen.

Was nutzt es dem Kunden, wenn das Projekt fertig oder fast fertig ist (Berliner Flughafen), aber die Qualität nicht stimmt? Gar nichts. Will man termingerecht Produkt-Mengen  in den Markt bringen – oder eine Qualität liefern, die echte, langanhaltende Freude macht?

Wir bemühen uns um echte Qualität, was stets ein Mehr an Entwicklungszeit erfordert – auch wenn im Einzelfall andere Projekte dadurch verzögert werden.

Sie sehen, dass unsere Kunden hier mehr als nur ein „Mitspracherecht“ haben.

Ziel muß ein sinnvolles, gutes Miteinander sein, dass Kunden ihre Bedürfnisse realisiert bekommen – und die Lieferanten/Hersteller ihr Auskommen haben.  Für die Kundschaft ist die Modellbahn ein Hobby, für die Hersteller hingegen Beruf bzw. Job.

Auch wenn unser Wirtschaftssystem die Illusion des Schlaraffenlandes erzeugt, weil es viele Produkte jederzeit und im Überfluß gibt (zu welchem wirklichen Preis, mit welchen Auswirkungen?), werden die realen Gegebenheiten einer Kleinserienproduktion uns alle immer wieder daran erinnern, dass

Qualität nicht vom Himmel fällt und auch nicht von Maschinen gezaubert wird, sondern mit viel Denken, Kreativität und Fleiß von realen Menschen hervorgebracht wird.

Daraus entstehen einige einfache Regeln: Qualität geht vor Termin, auch wenn der Erwartungsdruck noch so groß ist. Selbst eine viel spätere Auslieferung ist besser als ein termingerechter Schnellschuß, der zu Reklamationen oder dauernder Unzufriedenheit führt. 

Und unser umfangreiches Neuheitenprogramm ist keine Garantie, dass das betreffende Modell oder Kleinteil auch kommt.  Kein Hersteller kann die wirkliche Bedarfslage exakt vorausberechnen. Und wenn Großserienhersteller nicht-nachfragebedingt Modelle zurückstellen oder streichen, müssen kleine Anbieter das auch manchmal tun.

Damit wir bedarfsgerecht agieren können und die Abläufe verbessern können, freuen wir uns auf Ihr „feedback“, auf Ihre Bestellungen, Ihre Anregungen, Ihre Verbesserungsvorschläge: machen Sie mit, wirken Sie mit! In diesem Sinne: viel Vergnügen bei der Durchsicht des Neuheitenprogramms.

  • Z 83041.03 Steuerwagen Pwif 41

Der Packwagen Pwgs 41 wird wie im Vorbild umgebaut und bekommt zwei Stirnfenster und (funktionslose) Lampen. Die andere Seite bekommt eine Türenattrappe. Der rotlackierte Wagenkasten wird authentisch bedruckt. Das Modell wird es aus logistischen Gründen in nur sehr kleiner Stückzahl geben.

  •  Z 98260.10 Geländer und Rangierbühne

Leider weist das eine oder andere Modell aus den verschiedensten technischen Gründen Abweichungen vom Soll-Maß auf. Mancher Modellbahner träumt von umfassenden Schönheitsoperationen, die dann aber doch nicht durchgeführt werden: nicht etwa weil die Krankenkasse es nicht bezahlt, sondern weil der Aufwand doch größer ist, als anfangs gedacht.

Die praktische Erfahrung zeigt, dass selbst Modelle mit groben maßlichen Abweichungen durch einige wenige feine Details „gerettet“ werden können. Die aus stabilem Blech gefertigten Seitengeländer und Rangierbühnen sind nur eingesteckt; wir benutzen dieselben Stecklöcher für neue, feinere Bauteile aus Neusilber.

  • Z 98963.06 Warnbaken Bahnübergang

  • Z 98963.07 „Lokschilder“ Bahnübergang  

Bei genauer Betrachtung des großen Vorbilds können wir feststellen, dass fast alle Schilder im Bahn-und Straßenbereich aus 1mm starkem Blech bestehen, zur Stabilisierung und gegen Verletzungsgefahr mit umgebördelter Kante. Im Interesse besserer Handhabbarkeit bestehen die Schilder aus 0,15mm starkem, lackiertem und bedrucktem Blech. Schilder, aus Papier ausgeschnitten und aufgeklebt, mit weißen Rändern, oder handgemalt? Es geht wirklich besser.

Aus der Vergangenheit übernehmen wir lediglich die Bildmotive; noch heute hängen hier und dort Schilder mit den urigen Dampflokomotiven…

Um den „Nummernsalat“ zu beschränken, befinden sich in einer Doppel-Platine drei verschiedene Lokschilder jeweils zweimal, sowie zwölf unterschiedliche Warnbaken. Alle Schilder beidseitig unterschiedlich lackiert und zweifarbig tamponbedruckt. In diesem kleinen Maßstab mit geätztem Pfahl.

Quelle: http://www.krueger-modellbau.de

Peter.Rogel

Peter Rogel, geboren 1966 in Hannover, verheirat, zwei Kinder. Wohnhaft in Springe am Deister.

Sammelgebiete: Modellbahn Märklin Spur Z, Schuco Piccolo, Siku, Wiking Klassiker.
Peter.Rogel

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